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#1

Sp.7. - 1:1 (1:1) Three Lions zeigen Frankreich die Krallen

in > Spieltag 11.6. < 12.06.2012 08:46
von printmaster • Admin | 1.755 Beiträge

Gut gebrüllt, Löwe: Englands Three Lions haben Geheimfavorit Frankreich im Giganten-Duell die Krallen gezeigt.
Der personell arg gebeutelte Weltmeister von 1966 rang der nun seit 22 Spielen ungeschlagenen Equipe Tricolore zum EM-Start ein 1:1 (1:1) ab und widerlegte Befürchtungen, er könne angesichts seiner prominenten Ausfälle nicht konkurrenzfähig sein.

Frankreich nicht besonders zielstrebig, England sehr robust und gewohnt kampfstark - das Unentschieden in der erstaunlicherweise nicht ausverkauften Donbass-Arena von Donezk war leistungsgerecht. Joleon Lescott hatte England mit seinem Kopfballtreffer zum 1:0 (30.) kurzzeitig vom Triumph über den Erzrivalen träumen lassen - doch der wachte auf und schlug in Person von Samir Nasri (38.) umgehend zurück. Beide Mannschaften halten sich in der Gruppe D mit der Ukraine und Schweden somit alle Optionen offen.

England werde kämpfen bis zum Umfallen, hatte Frankreichs Trainer Laurent Blanc vorab prophezeit - er hatte recht, denn viel mehr blieb den Three Lions auch nicht übrig: Wayne Rooney ist für die ersten beiden Spiele gesperrt, Frank Lampard, Gareth Barry und Gary Cahill hatten ihre EM-Teilnahme verletzt absagen müssen.

Es war aber keineswegs "Müll" (Daily Telegraph), was der neue englische Teammanager Roy Hodgson da auf den Platz schickte, sondern eine Auswahl mit Potenzial - und Problemen. Im Sturm beispielsweise musste Hodgson, am Montag 41 Tage im Amt, auf den unerfahrenen Danny Welbeck (Manchester United) setzen, der erst sein sechstes Länderspiel machte. Frankreich hielt mit seiner bärenstarken Offensive dagegen, bestehend aus Florent Malouda, Samir Nasri, dem Bayern-Star Franck Ribéry und Karim Benzema. Angetreten waren die Franzosen mit der besten Empfehlung eines beeindruckenden 2:1 in Deutschland im Februar.

England hatte den Geheimfavoriten bei 30 Grad aber gut im Griff. Das Kombinationsspiel über die Außen funktionierte bei den Franzosen nicht wie gewohnt, zudem standen die Three Lions ihren Gegenspielern bei der Ballannahme ständig auf den Füßen. Ribéry wurde gedoppelt, als habe er es schon wieder mit Borussia Dortmund zu tun. Und wenn die Franzosen den Ball verloren, ging es ab in Richtung französisches Tor - so beispielsweise in der 15. Minute, als James Milner nach einem Steilpass Schlussmann Hugo Lloris umkurvte, im Fallen jedoch nicht mehr die Kontrolle über den Schuss aus spitzem Winkel hatte - daneben.

Bei der Equipe Tricolore hakte es vorne lange, Ribéry ruderte nach 20 Minuten schon wild mit den Armen, um den Mitspielern die gewünschten Laufwege anzuzeigen. Diese Szene wiederholte sich nach einer Stunde, obwohl etwas mehr Druck vonseiten der Franzosen kam.

Vor der Pause hatten rund 5000 Engländer (ebenso viele französische Fans waren gekommen) freudetrunken die Nationalhymne angestimmt, als plötzlich mal etwas klappte beim Weltmeister von 1998. Nasri traf mit einem strammen Schuss aus 18 Metern ins Torwart-Eck und ließ die englische Kurve verstummen. Deshalb muss aber nicht gleich wieder eine Torwartdebatte eröffnet werden, dem soliden Joe Hart vom Meister Manchester City war die Sicht versperrt.

Bei Frankreich lief auch nach der Pause viel über links, also über Ribéry. Das hatte England jedoch inzwischen längst durchschaut, weswegen die Räume eng waren. Ein Zeichen, dass dies die Franzosen nervte, waren vermehrte Fernschüsse - wie jener von Benzema in der 64. Minute. Hart hielt den tückischen Ball, der kurz vor ihm aufsetzte, fest. Wenn Ribéry mal in Tornähe kam, dann von rechts: Hart entschärfte aber auch diesen Schuss aus spitzem Winkel klasse (75).

Für eine französische Renaissance nach der "Palast-Revolution" bei der Weltmeisterschaft in Südafrika mit Ribéry als Rädelsführer reichte es daher (noch) nicht.

Donezk, Donbass-Arena, 49.000 Zuschauer, SR Nicola Rizzoli (ITA)

Torfolge:
0:1 (30.) Lescott
1:1 (39.) Nasri

Frankreich: Lloris - Debuchy, Rami, Mexes, Evra - Cabaye (84. Ben Arfa), A. Diarra, Malouda (85. Martin) - Nasri, Ribery - Benzema

England: Hart - Johnson, Terry, Lescott, A. Cole - Milner, Gerrard, Parker (78. Henderson), Oxlade-Chamberlain (77. Defoe) - Young - Welbeck (91. Walcott)

Gelbe Karten: keine bzw. Oxlade-Chamberlain, Young

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Man muss Fußball nicht verstehen, man muss sich nur damit zurechtfinden!

zuletzt bearbeitet 12.06.2012 08:59 | nach oben springen

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RE: Sp.7. - 1:1 (1:1) Three Lions zeigen Frankreich die Krallen

in > Spieltag 11.6. < 12.06.2012 09:07
von printmaster • Admin | 1.755 Beiträge

ich bin zwar etwas überrascht von der spielstärke englands, doch war es gegen die mit schema "F" spielenden franzosen auch nicht allzu schwer.
zu durchsichtig waren die angriffe der franzosen, gegen die wie schon von engländer gewohnt massive abwehr.

dennoch war die zweite halbzeit eine frechtheit: da wurde gespielt wie beim schandspiel österreich - deutschland in gijon. ich würde es beiden teams wünschen, dass sie in den beiden ausstehenden spielen deshalb ihren "meister" finden und ausscheiden!


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Man muss Fußball nicht verstehen, man muss sich nur damit zurechtfinden!

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#3

RE: Sp.7. - 1:1 (1:1) Three Lions zeigen Frankreich die Krallen

in > Spieltag 11.6. < 12.06.2012 15:12
von digiworld | 475 Beiträge

kann mich der meinung von printmaster nur anschliessen. minutenlanges hin und her geschiebe des balls , womöglich noch in der gegnerischen hälfte. sinnlose aktionen, sprich torschüße die meterhoch übers gehäuse gingen. mich wundert eigentlich nur das sich die zuschauer trotzdem gut unterhalten haben. nicht durch das spiel sondern ihrer welle die mehrmals durchs stadion ging. das mit keinen geldscheinen gewachelt wurde wunderte mich hätte mich aber nicht erstaunt wenn es gewesen wäre. ich habe zwischendurch immer die sender gewechselt vom zdf auf orf. das war unsere unterhaltung denn die verschiedenen ansichten der beiden reporter hat uns mehrmals in lachsalven ausbrechen lassen wobei der dt. reporter genial kommentiert hat und oli kahn seinen senf mit sehr belustigter miene dazu gab. übrigens war der gestrige abend meiner ansicht nach mehr tikki-takka als das spiel spanien gegen italien.


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Experten sind Menschen, die hinterher genau sagen können, warum ihre Prognose nicht gestimmt hat.

zuletzt bearbeitet 12.06.2012 15:14 | nach oben springen

#4

RE: Sp.7. - 1:1 (1:1) Three Lions zeigen Frankreich die Krallen

in > Spieltag 11.6. < 12.06.2012 17:46
von amonamarth1987 • Admin | 808 Beiträge

Das war für beide zu wenig.


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