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15. Runde

in > ERSTE LIGA < 14.10.2011 23:45
von printmaster • Admin | 1.755 Beiträge



LASK verfolgt - Vienna nur Unentschieden gegen Grödig - BW Linz geht gegen FC Lustenau unter - A. Lustenau und WAC teilen Punkte

Der SCR Altach hat am Freitag in letzter Sekunde seine Tabellenführung in der Ersten Liga ausgebaut. Verteidiger Hannes Eder köpfelte die Vorarlberger vor 3.605 Zuschauern nach einer bis dahin schwachen Leistung zu einem 1:0-Sieg gegen den SKN St. Pölten. Altach liegt damit zwei Punkte vor WAC/St. Andrä in Führung. Der Leader ist bereits sechs Spiele ungeschlagen, hat davon fünf gewonnen. Lediglich das Topspiel vor zwei Wochen beim WAC endete 2:2.
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Die Altacher taten sich gegen die in der Defensive sehr aggressiven St. Pöltner lange enorm schwer. Ein Elferfoul von SKN-Verteidiger Michael Popp an Patrick Seeger übersah Schiedsrichter Manuel Schüttengruber vor der Pause (28.), nach Seitenwechsel schickte er dafür den St. Pöltner Markus Speiser wegen eines Dutzendfouls mit Gelb-Rot vom Platz (69.).

Auch in numerischer Überlegenheit vermochten die Vorarlberger nicht zu überzeugen, ehe Eder nach Freistoßflanke von Andreas Lienhart einnetzte. Zuvor hatte auch noch sein Kollege Mattias Sereinig Gelb-Rot gesehen (92.)

LASK lässt sich nicht abschütteln

Mit einem 2:0-(2:0)-Erfolg bei TSV Hartberg hat der LASK den Anschluss an die Spitze gehalten. Die Linzer, die dank eines Eigentors von Luca Tauschmann (20.) und eines Treffers des Brasilianers Henrique (45.) siegten, liegen mit 26 Punkten weiterhin vier Zähler hinter Spitzenreiter Altach sowie zwei hinter WAC/St. Andrä. Hartberg ist nun punktegleich mit dem FC Lustenau neues Schlusslicht.

Die Linzer hatten eine eher unspektakuläre Partie zumeist im Griff, erarbeiteten sich ein klares Plus an Chancen und kontrollierten das Duell auch in der zweiten Hälfte ohne Probleme. Das 1:0 wurde von Tauschmann nach einem möglicherweise ungefährlichen Kopfball von Winkler ebenfalls per Kopf unhaltbar abgefälscht, beim "Bananenschuss" Henriques kurz vor der Pause war Hartberg-Goalie Rindler die Sicht völlig verstellt.

Tatar-Tribünenverweis bei Vienna-Punkteverlust

Die Vienna ist zu Hause gegen Grödig nicht über ein 1:1 (1:1) hinausgekommen. Die Wiener haben in den vergangenen acht Runden nur ein Spiel gewonnen und liegen vorerst weiter auf dem achten Tabellenplatz. Marjan Markovic brachte die Vienna zwar nach Querpass von Wolfgang Mair in Führung (17.), Ernst Öbster gelang nach Vorarbeit von Joachim Parapatits mit einem satten Schuss aber der Ausgleich (32.).

Nach Seitenwechsel wurde die hart geführte Partie auch hektisch: Erst musste Öbster nach einem Foul an Markovic mit Gelb-Rot vom Feld (54.), danach folgte ihm Vienna-Stürmer Rade Djokic nach einer Tätlichkeit gegen Cabrera (68.). Djokic war nach einer Verletzungspause erstmals nach fast drei Monaten wieder in der Startformation gestanden.

Im Finish musste auch noch Vienna-Trainer Alfred Tatar auf die Tribüne (85.). Zuvor hatte Grödig-Keeper Andreas Schranz Freistöße von Markovic (25.) und Djokic (50.) aus dem Eck gefischt. Zudem scheiterte Mair mit einer hundertprozentigen Chance alleine vor dem Ex-Teamkeeper (69.). Die Vienna hat damit von insgesamt sechs Spielen gegen Grödig in der zweithöchsten Liga nur eines für sich entschieden. Das erste Saisonduell gewannen die Salzburger 4:0.

Neuer Coach in Lustenau startet mit Kantersieg

Unter Neo-Trainer Damir Canadi ist der FC Lustenau mit einem Knalleffekt aus dem Tief getaucht und hat mit einem 6:1-(3:0)-Erfolg bei Blau Weiß Linz die Rote Laterne zumindest bis zum Abendspiel an das punktegleiche Hartberg abgegeben. Die Vorarlberger, bei denen auch Ex-Rapid- und Vienna-Goalie Andreas Lukse sein Debüt feierte, führten bereits zur Pause durch drei Kontertore von Stefan Rieß (13.), Christoph Freitag (22.) und Daniel Luxbacher (34.) mit 3:0.

David Witteveen (56., 87.) und Dennis Mimm (70.) erhöhten nach der Pause für die Gäste auf 4:0 bzw. 5:1 und 6:1. Das Ehrentor für die bemühten, aber mit untauglichen Mitteln agierenden Hausherren gelang David Poljanec (62.). Die Oberösterreicher mussten nach dem Ausschluss von Goalie David Wimleitner (Schiedsrichterbeleidigung) ab der 71. Minute zu zehnt agieren, weil Trainer Thomas Weissenböck schon zur Pause das Wechselkontingent voll ausgeschöpft hatte, streifte in der Folge Wolfgang Bubenik die Torhüter-Handschuhe über.

Blau Weiß kassierte nach acht Runden ohne Niederlage die erste Pleite seit 2. August - auch damals war man dem FC Lustenau unterlegen (0:1). Für die Vorarlberger war es nicht nur der erste Sieg nach drei Schlappen en suite, sondern auch der erste Auswärtserfolg nach saisonübergreifend neun verlorenen Partien in der Fremde.

A. Lustenau und WAC mit Punkteverlusten im Titelrennen

Austria Lustenau und der ehemalige Langzeit-Tabellenführer WAC/St. Andrä haben sich am Freitag in der 15. Runde der Erste Liga 1:1 (0:1) getrennt. Sehenswerte Treffer von Jacobo (42.) und Christoph Stückler (52.) brachten auch im zweiten Saisonduell der beiden Clubs ein Remis. Die nun zwei Punkte hinter Altach (1:0 gegen St. Pölten) weiter zweitplatzierten Kärntner kamen nach dem 2:2 gegen den Tabellenführer in der vergangenen Runde zum dritten Mal in Folge nicht über ein Unentschieden hinaus, sind aber seit bereits acht Runden ungeschlagen. Die Lustenauer rückten mit dem Punktgewinn auf Platz vier vor.

Ein von Zech in der 3. Minute vor der Linie abgeblockter Kerhe-Schuss war vor 3.400 Zuschauern bis zum Führungstreffer der Kärntner einer der wenigen Höhepunkte einer zerfahrenen und ausgeglichenen ersten Hälfte. Das 1:0 entstammte dann aber eine flüssigen Kombination der Gäste, die Jacobo mit einem sehenswerten Direktschuss abschloss. Kurz darauf vergab der frei stehende Zech eine gute Möglichkeit zum Ausgleich. Ausgerechnet der gebürtige Wolfsberger Stückler sorgte sieben Minuten nach Wiederbeginn mit einem schönen Freistoßtreffer aus 18 Metern ins Kreuzeck dann aber doch für selbigen.

Die Gastgeber waren auch in weiterer Folge die etwas aktivere Mannschaft, Zählbares brachte die Austria aber dennoch nicht mehr zustande. In der Schlussminute sah Topcagic wegen eines Schubsers in der Freistoßmauer noch die Rote Karte. (APA)


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