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#1

Starek August "Pornogustl" ...................... Österreich

in > Österreichische Spieler einst und jetzt < 22.10.2011 22:55
von printmaster • Admin | 1.755 Beiträge

Bild by Rapid Archiv



August „Gustl“ Starek
* 16. Februar 1945
in Wien



Gustl Starek hat seine Gegenspieler gehäkelt, sich mit dem Publikum angelegt und Schieds­richter zur Weißglut ge­bracht :Oft genug hat Starek für seine Eskapaden bezahlt – mit Roten Karten und rekordverdächtigen Geldstrafen. Er hat die Öffentlichkeit durch sein Auftreten immer polarisiert.

Seine Karriere begann Starek bei seinem Stammverein in Simmering, bei dem er in der Liga A (1. Liga) debütierte. Anschließend wechselte er in die ab 1965 umbenannte Nationalliga zum SK Rapid Wien für den er in der zweiten Spielzeit 21 Tore erzielte und damit Torschützenkönig wurde. Am Ende dieser Spielzeit stand auch der Gewinn der Österreichischen Meisterschaft, wobei die Tordifferenz vor dem punktgleichen FC Wacker Innsbruck den Ausschlag gab.

Zur Saison 1967/68 wechselte er zum 1. FC Nürnberg, für den er am 19. August 1967 (1. Spieltag) – in der 85. Minute für Heinz Müller eingewechselt – beim 2:0-Heimsieg über den Karlsruher SC seinen Einstand gab; sein erstes Tor in der Bundesliga erzielte er 2. September 1967 (2. Spieltag) als er für das zwischenzeitliche 2:0 – beim 4:0-Heimsieg über den Hamburger SV – sorgte. Auch im einzigen DFB-Pokal-Spiel für den „Club“ – am 27. Januar 1968 beim 2:0-Auswärtserfolg bei Bayer 04 Leverkusen – schoss er ein Tor. Am Ende der Saison gewann er mit dem „Club“ den Titel des Deutschen Meisters.

Diesen wiederholte er 1969, nachdem er für den FC Bayern München alle 34 Liga-Spiele bestritt und dabei vier Tore erzielte. Am Ende seiner ersten Spielzeit für die Bayern trug er auch mit sechs Pokal-Spielen zum Gewinn des DFB-Pokals bei. 1969/70 wurde er nur noch viermal eingesetzt, zuletzt am 12. September 1969 (5. Spieltag) beim 3:0-Heimerfolg über Borussia Dortmund.

In den darauf folgenden drei Jahren machte er bei drei verschiedenen Vereinen Station: 1970/71 spielte er wieder für den SK Rapid Wien, 1971/72 nochmals für den 1. FC Nürnberg – nun in der Regionalliga Süd, der zweithöchsten deutschen Spielklasse – und 1972/73 für den Linzer ASK. Von 1973 bis 1980 spielte er für drei verschiedene Wiener Vereine: Rapid, Wiener SC und First Vienna FC 1894.

Am Innsbrucker Tivoli hat er Anfang der 70er Jahre einmal die Hosen runter gelassen. doch wie kam es dazu?

Wie sooft wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Er war nach einer Verletzung bei Bayern München gerade zurück bei Rapid und psychisch ein bisschen angeschlagen. Bayern hatte ihn für ein Jahr nach Österreich abgeschoben und dann machte ein Gegenspieler ein Foul, er wehrte sich und wurde ausgeschlossen. Er ging aber nicht in die Kabine, sondern hatte sich auf die Betreuerbank gesetzt. Die Leute hatten ihn beschimpft und da hatte er überlegt, wie er sich revanchieren kann. Mit Worten war das schlecht möglich. Also ist er aufgestanden, hat den Hosenbund etwas gelockert und ihnen eine Arschbacke gezeigt. In den Berichten ist daraus der ganze Hintern geworden. Jedenfalls ist es zu einem Tumult gekommen. Die Leute haben noch mehr geschrieen. Das hat ihm besonders gefallen, und da hat er es halt noch einmal gemacht. Dann ist die Polizei gekommen und hat ihn gebeten, wegzugehen. so eine spätere Darstellung von Starek.

Für die A-Nationalmannschaft spielte Starek 28 Mal und erzielte vier Tore. Sein erstes Länderspiel absolvierte er am 1. Mai 1968 in Linz beim 1:1-Unentschieden gegen Rumänien; sein letztes am 28. September 1974 in Wien beim 1:0-Sieg über Ungarn. Sein erstes Tor gelang ihm am 6. November 1968 in Glasgow bei der 1:2-Niederlage gegen Schottland; es war der Führungstreffer im Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 1970.

Nach der Spieler-Karriere war er fast ausschließlich Trainer von österreichischen Mannschaften: Sein erstes Trainer-Amt hatte er beim SV Austria Salzburg inne – für ein Jahr! Für ein weiteres Jahr trainierte er den Grazer AK und für drei Jahre den FC Admira/Wacker. Von 1985 bis 1987 hatte er eine Trainer-Doppelfunktion: Er war zum einen Co-Trainer der Österreichischen Nationalmannschaft und zum anderen Chef-Trainer der Österreichischen U-21. Von 1994 bis 1996 trainierte er in Deutschland den zweitklassigen VfB Leipzig. Mit der anschließenden Trainertätigkeit in Graz und Kärnten endeten 1999 fast zwei Jahrzehnte Trainerdasein, die ohne Erfolge gekrönt blieben.

Vereine:
1. Simmeringer SC, SK Rapid Wien, 1. FC Nürnberg, FC Bayern München, SK Rapid Wien, 1. FC Nürnberg, Linzer ASK, SK Rapid Wien, Wiener Sport-Club, First Vienna FC 1894

Nationalmannschaft
1968–1974 Österreich 28 (4)

Stationen als Trainer
SV Austria Salzburg, Grazer AK, FC Admira/Wacker, Österreich (Co-Trainer), Österreich U-21 (Chef-Trainer), FK Austria Wien, SK Sturm Graz, Rapid Wien, VfB Leipzig, Grazer AK, FC Austria/VSV Kärnten


Erfolge
Österreichischer Meister 1967 mit SK Rapid Wien
Deutscher Meister 1968 mit dem 1. FC Nürnberg, 1969 mit Bayern München
Deutscher Pokalsieger 1969 mit Bayern München
Österreichischer Pokalsieger 1976 mit Rapid Wien
Österreichischer Torschützenkönig: 1967 (Rapid)

Trainer
Zweiter der Meisterschaft 1988 mit Austria Wien
Österreichischer Pokalfinalist 1993 mit Rapid Wien


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