Bundesliga - 6. Runde: SK Sturm Graz - FC Admira 3:2 (2:0) Red Bull Salzburg - SC Wr. Neustadt 1:1 (1:1) Austria Wien - Wacker Innsbruck 2:0 (1:0) SV Mattersburg - SV Ried 2:1 (2:0) WAC - Rapid Wien 1:0 (1:0) <--
#1

10.12.2011

in NEUES AUS DEN VEREINEN 10.12.2011 07:48
von printmaster • Admin | 1.755 Beiträge

Parits möchte gegen Salzburg und Sturm vier Punkte. Kaderplanung voll im Laufen.


"Ich hoffe, dass wir in den restlichen Liga-Spielen das Jahres auswärts gegen Sturm Graz und Red Bull Salzburg vier Punkte holen", sagte Austria-Sportvorstand Parits im Rahmen der violetten Weihnachtsfeier im Grand Hotel.

Positiv in seiner sportlichen Zwischenbilanz merkte Parits an, dass der Tabellenführer noch in drei Bewerben (Meisterschaft, Cup und Europa League) dabei ist und er im Europacup vor dem Heimspiel gegen Malmö FF auch noch eine kleine Chance besitze. Erklärtes Ziel war es ja, die Gruppenphase der Europa League zu erreichen. "Nur wenige haben uns zugetraut, dass wir gegen AZ Alkmaar, den Spitzenreiter aus dem Land des Vize-Weltmeisters, zweimal nicht verlieren und den schwedischen Meister 2010, Malmö, auswärts schlagen".

Weniger Zufriedenheit herrscht am Verteilerkreis verständlicherweise mit Ausbeute aus den jüngsten vier Liga-Heimspielen mit nur vier Punkten. Parits spricht von "fünf verschenkten Zählern". Damit könne man natürlich überhaupt nicht zufrieden sein, das sei enttäuschend und tue weh. Parits weiß aber auch nicht, woran es liegt. "Vielleicht führte diese Serie zur Verkrampfung. Wir schlagen aus unserer Überlegenheit zu wenig Kapital", merkte der Ex-Teamstürmer an, der hofft, dass einmal ein frühes Tor die Gegner vielleicht zum Aufmachen zwingen könnte.

Ganz so schwarz blickt der Sportchef gar nicht in die Zukunft. "Wenn uns einer vor der Saison gesagt hätte, wir sind nach 17 Runden mit fünf Punkten vor Meister Sturm Tabellenerster, hätten wir sofort unterschrieben", meinte Parits, der sich für die restlichen drei Spiele des Jahres positive Resultate wünscht. "Wir wollen auch im Frühjahr in der Liga vorne mitspielen. Wir werden uns darauf gut vorbereiten und vielleicht starten wir wie vor zwei Jahren eine Serie", sagte der 65-Jährige.

Großprojekt Kaderplanung
In der Winterpause wird der Vorstand nur an wenigen Tagen zur Ruhe kommen. Er muss für die Saison 2012/13 schon jetzt den Kader planen und dazu den 20. Dezember abwarten. An diesem Tag steckt der Aufsichtsrat für ihn den budgetäre Rahmen ab. Er sei überzeugt, auch in der kommenden Saison eine gute Mannschaft zusammenzuhaben. "So viel wird sich nicht verändern", glaubt Parits, der den sieben Spielern, deren Verträge im Sommer auslaufen, schon die Bereitschaft einer Verlängerung signalisiert hat.

"Wir sind gesprächsbereit, ob wir eine Einigung erzielen, werden die Gespräche ergeben", erklärte Parits. Betroffen sind davon Junuzovic, Klein, Ortlechner, Liendl, Jun, Wallner und Arnberger. Die Optionen, die man auf acht weitere Akteure (Lindner, Suttner, Leovac, Gorgon, Salomon, Dilaver, Hlinka und Stankovic) besitzt, würden "wahrscheinlich alle gezogen". Die Berater oder Manager der 15 sind über die Absichten des Vereins informiert.




Rapid will Herbstkrone

Es scheint also angerichtet zur erstmaligen Tabellenführung für die Grün-Weißen seit der dritten Runde, doch Trainer Peter Schöttel warnte vor übertriebenem Optimismus. "Die Innsbrucker sind speziell in Auswärtsspielen ein harter Brocken", sagte der Wiener mit Hinweis auf die Unentschieden der Tiroler bei Salzburg und der Austria. "Wir stehen vor einer schweren Aufgabe gegen eine gut organisierte Mannschaft, die viel Routine mitbringt."

Ein Sieg ist Pflicht
Bei allem Respekt vor dem Gegner, der auswärts seit sieben Runden auf einen Sieg wartet und seit April 2002 nicht mehr im Hanappi-Stadion gewonnen hat, ist bei Rapid dennoch ein voller Erfolg eingeplant. "Unser Ziel lautet, mit drei Punkten in die Bundesliga-Halbzeit zu gehen", betonte Schöttel. Der in diesem Fall mögliche Platz eins wäre für den Ex-Teamspieler ein angenehmer Nebeneffekt. "Nach 18 Runden, wenn jeder gegen jeden daheim und auswärts gespielt hat, hat die Tabelle schon eine große Aussagekraft. Außerdem wäre es für die Fans eine schöne Sache."

Der Herbstmeistertitel würde für Schöttel aber nichts an der Rollenverteilung in der Meisterschaft ändern. "Ich persönlich habe noch immer Salzburg und die Austria als Favoriten auf meinem Plan. Bei Sturm wird man sehen, und Ried darf man nie außer Acht lassen", meinte der 44-Jährige, dessen seit sieben Runden ungeschlagenes und gegen Wacker seit vier Partien unbesiegtes Team noch vor einigen Wochen im Tabellen-Mittelfeld herumdümpelte.

Rapids Vorstoß in höhere Regionen ist laut Schöttel zum einen auf die Steigerung seiner Mannschaft, zum anderen aber auch auf die Europacup-Engagements der Titelkonkurrenten zurückzuführen. "Wir haben schon gewusst, dass wir den - unter Anführungszeichen - Vorteil haben, keine Doppelbelastung zu haben, und dass wir deswegen gegen Jahresende den längeren Atem haben könnten. Aber ich hätte schon gedacht, dass der eine oder andere Verein nach 17 Runden mehr als 28 Punkte auf dem Konto hat."

Können "irgendwann eine ganz gute Mannschaft werden"
Geht es nach Schöttel, dann wird man die drei Europa-League-Teilnehmer im kommenden Jahr in anderer Verfassung zu Gesicht bekommen. "Sie werden im Frühjahr sicher besser sein als jetzt, aber wir auch", versprach Rapids Rekordspieler. "Wir glauben mittlerweile daran, dass wir irgendwann eine ganz gute Mannschaft werden können", beschrieb Schöttel die Stimmungslage im Westen Wiens.

Sein Gegenüber Walter Kogler bezeichnete Rapid als klaren Favoriten. "Doch wir haben durchaus die Möglichkeit, den einen oder anderen Punkt aus dem Hanappi-Stadion zu entführen." In diesem Zusammenhang wies der Wacker-Coach auf die zwei Auswärts-Remis gegen die Grün-Weißen in der Vorsaison hin. "Die waren nicht glücklich. Da wäre sogar mehr für uns drin gewesen."

Rapid: Königshofer - Schimpelsberger, Sonnleitner, Pichler, Katzer - Heikkinen, Prager - Trimmel, Hofmann, Drazan - G. Burgstaller
Ersatz: Payer - Patocka, Soma, Thonhofer, Kulovits, Saurer, Alar, Gartler, Salihi, Nuhiu
Es fehlen: Schrammel, Novota (beide verletzt bzw. rekonvaleszent), Prokopic (Nebenhöhlen-Operation)

Wacker: Safar - Bergmann, Dakovic, Svejnoha, Hauser - Abraham - Schütz, Hackmair, Merino, Wernitznig - Burgic
Ersatz: Egger - Bea, Kofler, Ildiz, Perstaller, Bammer, Bilgen, Schreter
Es fehlen: Harding (Leistenoperation), Löffler (Bandscheibenvorfall)


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Man muss Fußball nicht verstehen, man muss sich nur damit zurechtfinden!

zuletzt bearbeitet 10.12.2011 07:52 | nach oben springen

#2

RE: 10.12.2011

in NEUES AUS DEN VEREINEN 10.12.2011 11:41
von digiworld | 475 Beiträge

damit kann sich parits die wünsche aus dem kopf .
das kogler sagt wir sind klare favoriten ist der reinste selbserhaltungstrieb, wenns wirklich so wird das wir gewinnen ist er der große vorhersager und wenns anders kommt ist er der große skeptiker der seine mannschaft durch gezielte strategie zum erfolg geführt hat. reden wird man in beiden fällen von ihm, obs das letzte mal sein wird kommt aufs ergebnis an, ausserdem werden das andere entscheiden müßen.


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Experten sind Menschen, die hinterher genau sagen können, warum ihre Prognose nicht gestimmt hat.

zuletzt bearbeitet 10.12.2011 11:42 | nach oben springen

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